«Naima» – Screening und Filmgespräch
Die 46-jährige Venezolanerin Naima lebt in prekären Verhältnissen in Basel und erkämpft sich nach langen Jahren im Niedriglohnsektor eine Lehrstelle in der Pflege. Ihr Glück prallt jedoch auf die harte Realität. Die Patienten lieben ihren einfühlsamen Humor, doch Kolleg:innen bemängeln professionelle Distanz. Als sie im Praktikum scheitert, bricht ihre Welt zusammen. Doch Naima erhebt sich für ihren schwersten Kampf: für sich selbst einzustehen.
Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Gespräch mit Regisseurin Anna Thommen statt.
Moderation: Hanna Girard, Journalistin SRF.
Türöffnung 19.30 Uhr
Filmvorführung 20.00-21.30 Uhr
Gespräch 21.30-22.00 Uhr
Barbetrieb vor und nach der Vorstellung.
«Naima», Dokumentarfilm, Schweiz, 2024, 98 min.
Anna Thommen (*1980, Arlesheim) studierte nach ihrer Ausbildung und ersten Berufserfahrungen als Primarlehrerin Film an der HSLU und Regie an der ZHDK. Mit ihren Dokumentarfilmen hat sie mehrere Preise gewonnen, u.a. 2013 das «Goldene Auge» des Zurich Film Festivals für «Neuland», den Basler Film- und Medienkunstpreis 2019 für «Volunteer» und den CH-Dokfilmwettbewerb 2020 für «Heldinnen des Alltags», im Kollektiv mit sechs Regisseurinnen. Ihr jüngster Film «Naima» (2024) war für den Publikumspreis an den Solothurner Filmtagen nominiert. Thommen unterrichtet u.a. an der Filmschule der ZHDK und ist Jurymitglied in wechselnden Filmkommissionen. Anna Thommen lebt in Riehen.
