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Führung

Migration und Industriegeschichte – im Dialog zwischen Antike und Neuzeit

Eine Frau sitzt auf ihren Reiskoffern auf dem Perron. Hinter ihr ein Zug.
Eine Migrantin am Basler Bahnhof, 1950 – 1959. © Staatsarchiv Baselland, PA 6415, 01.20.10.29. Fotograf: Ludwig Bernauer
Migrationsbewegungen sind keine Phänomene des 19. und 20. Jahrhunderts. Schon im Römischen Reich verliessen Menschen ihre Heimat, um an einem neuen Ort zu arbeiten und zu leben. Dieser Schritt prägte sowohl die Migrant:innen selbst, als auch die Gesellschaften, in die sie kamen. Auf einem geführten Spaziergang durch Liestal werfen wir einen Blick auf das Hanro-Areal: Seit der Gründung der Strickerei und Kleiderfabrik im Jahr 1884 fanden hier zahlreiche Arbeiter:innen aus nah und fern Beschäftigung. Doch wie erging es ihnen an ihrem neuen Wohn- und Arbeitsort? Wie wurden sie in Liestal aufgenommen – und wie haben sie die Stadt geprägt?
Dem stellen wir die antike Perspektive gegenüber: Auch im Römischen Reich war Migration aus unterschiedlichen Gründen weit verbreitet. Welche Parallelen gibt es? Welche Unterschiede? Und wie beeinflussten diese Bevölkerungsbewegungen die Entwicklung von Augusta Raurica? Der Spaziergang lädt zu einem Dialog zwischen Antike und Neuzeit ein – entlang der «Migrationslinien» von Liestal.
Migration

Hanro, Haupteingang
Benzburgweg 18
4410 Liestal

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Assistenzhunde erlaubt, Starke Steigung (Galgenrainwegli)

Ende der Führung: Kantonsbibliothek Baselland, Emma-Herwegh-Platz 4, Liestal

Ausgebucht