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Podium Vortrag

Hilfe aus den eigenen Reihen: die jüdische Flüchtlingshilfe während und nach dem Zweiten Weltkrieg

Eine Frau und zwei Kinder in einem heruntergekommenen Zimmer. Der Bub steht auf dem Bett und zieht seine Hose an, das Mädchen wäscht ihr Geschicht.
Geflüchtete Menschen: Frau und zwei Kinder in einer Kammer mit zwei Betten (1945-1946) © StaBS BSL 1060c 3 7 1127.

1947 eröffnete in Riehen das jüdische Altersheim «La Charmille». Bis dahin mangelte es in der Schweiz an geeigneten Unterbringungsorten für jüdische Geflüchtete. Dr. Barbara Häne beleuchtet die zentrale Rolle der jüdischen Flüchtlingshilfe während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Anhand ausgewählter Biografien beschreibt sie Fluchtwege, Aufnahmebedingungen, Fürsorgepraxis und die Lebenssituation jüdischer Überlebender in der Schweiz nach 1945. Mit anschliessendem Apéro und Gespräch.

Dr. phil. Barbara Häne studierte Geschichte und Jüdische Studien an der Universität Basel. Nach dem Studium arbeitete sie beim Historischen Dienst des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA). Seit 2021 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Jüdischen Museum der Schweiz für die Bereiche Forschung und Veranstaltungen verantwortlich.

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Baselstrasse 34
4125 Riehen

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